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Valtra Traktoren helfen auf einem französischen Bauernhof, 13.000 Liter Milch pro Kuh zu erzielen
Traktoren Personen

Valtra Traktoren helfen auf einem französischen Bauernhof, 13.000 Liter Milch pro Kuh zu erzielen

Die Familie Streicher, darunter der Vater Dominique, sein Bruder Guy und Léo, der älteste Sohn von Dominique, betreiben die GAEC Ferme Kleinfeld in Bas-Rhin im Elsass, Frankreich. Historisch gesehen sind die Streichers Valtra Kunden, haben aber eine Weile mit einer anderen Marke experimentiert. Dieses Jahr kehrten sie wieder zu Valtra zurück, um wieder Freude an den finnischen Traktoren zu haben. Das ist auch ein wichtiges Jahr für die Familie Streicher, da sie viele Projekte geplant hat.

Produktivität, Tierschutz und Verantwortung

Die Milchproduktion macht 90 %  des Betriebs aus. Die 110 Holstein-Kühe produzieren durchschnittlich 13.000 Liter Milch pro Jahr. Das hat den Betrieb in der Welt der Milchviehhaltung berühmt gemacht. Holstein-Kühe geben normalerweise im Durschnitt zwischen 5.475 und 9.125 Liter Milch pro Jahr. Tatsächlich wurde die Streicher-Farm von PLM, einer französischen Zeitschrift für Milchkuhzüchter, drei Jahre hintereinander in Frankreich, Belgien und der Schweiz als beste Milchproduzenten gewählt.

Top Milcherzeuger im Jahr 2018:

  1. Gaec Ferme Kleinfeld, Hilsenheim: 13.593 Liter pro Jahr
  2. Earl des Quarante, Maretz: 12.685 Liter pro Jahr
  3. Gaec Robert, Pompaire: 12.271 Liter pro Jahr

Sandbett und optimiertes Futtermischsystem

Dominique Kleinfeld hebt zwei Merkmale im Herdenmanagement hervor. Diese tragen dazu bei, ein so hohes Produktivitätsniveau zu erreichen und zu halten. Das erste ist die Verwendung von Sand als Einstreu. Das sorgt für einen angenehmen, gemäßigten Schlaf und reduziert Krankheiten sowie Ausrutschen. Es ist, als ob die Kühe das ganze Jahr über am Strand sind!

Der Sand wird lokal aus einer Sandgrube geliefert, die nur 7 Kilometer vom Betrieb entfernt ist. Sand ist auch eine kluge wirtschaftliche und logistische Wahl, da er nur 4 Euro pro Tonne kostet und die Menge, die für 6 Monate benötigt wird, nur 280 Tonnen beträgt.

Kleinfeld glaubt, dass Sand viel vorteilhafter ist als Stroh. Und er bedeutet einen hohen Komfort für seine Milchkühe – zusammen mit all den anderen Dingen, die für ihr tägliches Wohlbefinden sorgen, wie Bürsten, Ventilatoren, Wassersprühern und Robotern, die das Futter hinschieben.

Das zweite Merkmal ist das Futtermischsystem. Die Ration wird nur einmal für das ganze Jahr hergestellt und gemischt. Auf diese Weise verfügt der Betrieb nur über zwei Silos: eines für Maissilage und eines mit einer Mischung aus Kraftfutter und Komponenten.

Das Zusatzfutter ist ebenfalls aus regionalem Anbau, einschließlich Getreide, Pellets, nicht gentechnisch verändertem Sojamehl, Raps, Sojabohnen und Nebenprodukten wie Maisstärke. Das Führen einer einzelnen Mischung ermöglicht eine absolute Regelmäßigkeit bei der Fütterung der Milchkühe während des ganzen Jahres.

La nouvelle boîte à outil de la famille Streicher.
Die neue Traktorenflotte der Familie Streicher.

Biogas und vereinfachte Anbautechniken

Die Familie hat mit SAS Streicher eine neue Firma gegründet, um in die Biogasproduktion einzusteigen. Anfang dieses Jahres begannen die Arbeiten zum Bau von zwei 1,2-Millionen-Liter-Gruben für Gülle, einem Fermenter und einer 3,65-Millionen-Liter-Lagergrube für Reststoffe zur Erzeugung von 250 kW Strom.

Ziel ist es, so energieunabhängig wie möglich zu sein sowie zusätzliches Einkommen zu generieren und Abfälle zu recyceln. Zum Beispiel wird der eingestreute Sand später auf den schwereren Böden verteilt. Die Biogasanlage ermöglicht auch die Auswaschung wesentlicher Gärreste im Abwasser, um Dünger zu produzieren und die Verdunstung zu begrenzen.

Zu diesen neuen Aktivitäten gehört die Umstellung auf vereinfachte Anbautechniken, einschließlich spezifischer Stoppelbearbeitung, halbvereinfachter Aussaat und Fruchtfolgen mit Mengkorn, um das maximale Potenzial der verfügbaren Flächen zu nutzen. Zur Vervollständigung der ziemlich konzentrierten Milchkuh-Ration fügt der Betrieb Kleinfeld Heu von sehr hoher Qualität von seinen besten Wiesen hinzu.

Fünf neue Valtra Traktoren

Um die beste Produktivität auf möglichst verantwortungsvolle Weise zu erreichen, hat der Betrieb Ende 2019 fünf neue Valtra Traktoren angeschafft. Die Traktoren sind so konzipiert, dass sie sich an jeden Benutzer und jede spezifische Aufgabe anpassen.

Ein A114 ist für die tägliche Futterverteilung und Mineraldüngung zuständig. Die Familie Streicher investierte auch in zwei zusätzliche Modelle der N-Serie, einen N134 und einen N174. Die Active-Variante mit Lastschaltgetriebe ist für alle Mitarbeiter und Fahrer einfach zu bedienen und zu handhaben. Der N174 ist ebenfalls ein kompaktes und dennoch leistungsstarkes Modell mit einem perfekten Leistungsgewicht, das sich ideal zum Ziehen eines Anhängers oder eines Arbeitsgeräts eignet.

Der vierte neue Traktor auf dem Betrieb ist ein T214 Versu, der mit SmartTouch ausgestattet ist und mit einem 10-Meter-Mähwerk sowie zur Stoppelbearbeitung und Aussaat eingesetzt werden soll. Die Familie Streicher entschied sich auch für die Investition in ihre erste automatische Spurführung, um Zeit zu sparen und Überlappungen zu begrenzen. Für die gesamte Aussaat wählten sie eine Genauigkeit von 2 Zentimetern mit dem RTK-Signal, dessen Technologie in der SmartTouch-Armlehne integriert ist.

Der fünfte neue Traktor ist das Arbeitstier, ein S294, der für größere Arbeiten wie Stoppelbearbeitung, das Ziehen von Gülleanhängern und Silage eingesetzt werden soll.

Die Familie kaufte ihre neue Flotte von Valtra Traktoren beim Händler EURO-AGRAR, dessen Verkäufer Maxime Huss zuvor ebenfalls Valtra Traktoren an den Betrieb verkauft hatte.

Toute l’équipe du GAEC Ferme Kleinfeld.
Das gesamte Team der GAEC Ferme Kleinfeld.
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