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Geht nicht, gibt’s nicht
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Reparaturwerkstätte Schüpbach

Geht nicht, gibt’s nicht

Wer die Gebrüder Schüpbach in Röthenbach besucht, weiss meist genau, was er will: Versteckt im Emmental liegt der Betrieb nicht gerade am Weg, doch das beeinträchtigt das Geschäft der Schüpbachs nicht, im Gegenteil. Mit Valtra haben die beiden eine Marke gefunden, die bestens hierher passt: bodenständig, zuverlässig und ehrlich wie sie selbst.

Es ist wie im Bilderbuch: Die schmale Strasse zieht sich um grüne Hügel und durch kleine Wäldchen stetig weiter ins Tal hinein, bis man hinten links im Nirgendwo Hof und Werkstatt der Brüder Marcel und Rolf Schüpbach erreicht. Berner Gemütlichkeit macht sich breit, als die beiden von den Anfängen erzählen: Ab 2002 unterstützte der gelernte Landmaschinenmechaniker Marcel den Vater auf dem Hof, parallel dazu bauten die Brüder ihre Werkstatt auf. Der Betrieb entwickelte sich so gut, dass man sich entschied, auch die Stallgebäude zu integrieren. So erweiterte sich das Unternehmen nach und nach zu einem Betrieb mit mittlerweile elf Mitarbeitern.

Rolf Schüpbach brennt ein Metallelement nach Zeichnung aus.
Rolf Schüpbach brennt ein Metallelement nach Zeichnung aus.

Das Logo, ein Zahnrad mit geschwungenen Hörnern, prangt auf der Arbeitskleidung, zusammen mit dem Schriftzug „Valtra – Schüpbach“. Es wird also gleich klar, welche Traktoren hier im Mittelpunkt stehen – aber nicht nur: Der Erfolg der Firma beruht darauf, dass sie Reparaturanfragen ausführt für Spezialmaschinen und Geräte auch aus ganz anderen Sektoren. Passende Ersatzteile sind oft nicht mehr erhältlich und müssen extra angefertigt werden, und darin sind die Schüpbachs gefragte Spezialisten. In der gut eingerichteten Werkstatt lassen sich Sonderkonstruktionen aller Art herstellen, individuell, nach Kundenwunsch – die Reparaturen sind oft aufwändig und haben natürlich ihren Preis. Aber die Leute wüssten das und seien froh, wenn die Maschinen danach wieder gut funktionierten, so Marcel.

„Unser Betrieb liegt ein wenig „näbenusse“ – nebenaussen, was für uns aber kein Nachteil darstellt.“

Denn die Kunden finden den Weg – es hat sich herumgesprochen, dass die Schüpbachs für fast jedes Problem eine Lösung parat haben.

Das „gehörnte“ Zahnrad am neu gestalteten Eingang.
Das „gehörnte“ Zahnrad am neu gestalteten Eingang.

Robust und kompakt im Grünland

Das nachhaltige Geschäftsmodell wird ergänzt durch den Vertrieb von Valtra-Traktoren und anderen Landmaschinen. Auf die Marke Valtra kamen die beiden zufällig: Rolf absolvierte zusammen mit einem Valtra-Vertreter den militärischen Wiederholungskurs, man kam ins Diskutieren und am Ende war der Berner überzeugt. Nicht umsonst: Die robusten Traktoren erwiesen sich als viel weniger reparaturanfällig als andere Maschinen.

Ab 2004 setzten die Brüder voll auf Valtra. Am Anfang sei es nicht einfach gewesen, die Marke noch wenig bekannt. Die hügelige Topografie des Emmentals verlangt wendige Traktoren, die vor allem im Grünland eingesetzt werden. Da bietet Valtra mit der kompakten A-Serie eine güns­tige und trotzdem leistungsstarke Alternative für Betriebe, die keine hundertprozen­tigen Profis sind – Höfe, deren Betreiber unter der Woche anderswo arbeiten und am Wochenende den Hof bewirtschaften, wie es im Emmental viele gibt. Mancher Kunde habe schon gestaunt, wie gut die Valtras auch an steilen Lagen „klettern“ können.

Spezialanfertigungen, wie dieses Getriebeteil für einen Traktorpuller, werden vor Ort hergestellt.
Spezialanfertigungen, wie dieses Getriebeteil für einen Traktorpuller, werden vor Ort hergestellt.

Langlebige Kundenbeziehungen

Aber verkaufen um jeden Preis, das ist nicht die Art der Brüder: „Wir stehen hinter den Maschinen, die wir unseren Kunden anbieten und versuchen, die passende Maschine für den jeweiligen Betrieb zu finden. Die Beratung muss stimmen, das ist viel langlebiger und nachhaltiger. Wir überreden niemanden, einen Traktor zu kaufen, der nicht auf den Hof passt, das gibt hinterher nur Probleme. Wir verkaufen nur, was wir selber auch kaufen würden.“

Und das glaubt man den Brüdern sofort. Hier hinten im Emmental scheint die Welt eben noch ein wenig mehr in Ordnung zu sein als anderswo.

Das Team der Reparaturstätte Schüpbach mit den Chefs Marcel und Rolf Schüpbach (vorne, kniend).
Das Team der Reparaturstätte Schüpbach mit den Chefs Marcel und Rolf Schüpbach (vorne, kniend).
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