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Traktoren

Valtra wird mit Preisen überhäuft

Auszeichnungen sind kein Zufall

Auszeichnungen sind kein Zufall

Die Traktorenmodelle der vierten Generation von Valtra haben in den letzten Jahren zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Dies ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger engagierter Arbeit.

“„Die Konstruktionsarbeiten für unsere Traktoren der vierten Generation reichen weit zurück, in etwa zehn Jahre. Am Beginn stand nicht ein Projekt sondern ein Team von sehr inspirierten Leuten, die auch viel Freizeit investiert haben”, erinnert sich Kimmo Wihinen, Manager, Industrial Design & User Experience bei Valtra.

Kimmo begann seine Karriere bei Valtra als Maschinenbauingenieur. Die Entscheidung sich für Maschinenbau anstelle von Design zu entscheiden, fiel damals nicht leicht. Nach ein paar Jahren bei Valtra beschloß er dann sein Studium wieder aufzunehmen, um sich auf Industriedesign und Bedienerfreundlichkeit zu konzentrieren.

„Am Ende meines Designstudiums stand eine Diplomarbeit, welche die Voraussetzung für den Master war. Ich hatte nicht vor zu Valtra zurückzukehren, bis mir dann aber die Idee kam, eine Konzeptkabine zu entwerfen. Ich hatte das Gefühl,  daß für eine derartige Kabine Bedarf besteht und wollte diese Idee unbedingt realisieren. Ich war der Meinung, ich würde damit nie durchkommen, da diese im Vergleich zu den üblichen Abschlußarbeiten ziemlich teuer war. Zu meiner großen Überraschung nahm Valtra meinen Vorschlag an”, sagt Kimmo.

Er entwarf sein Konzept als den idealen Traktor ohne finanzielle Einschränkungen oder Produktionsüberlegungen. Kimmo begann damit, an jeweils einem Tag mit zehn Traktorfahrern Zeit zu verbringen, sie zu interviewen und Videos davon zu machen, wie sie mit ihren Traktoren arbeiten. Dieses Material erwies sich später als sehr nützlich, um Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit zu perfektionieren.

„Zum Beispiel saß ich eines Tages auf einem Bauernhof am Frühstückstisch und bemerkte, wie die Frau des Bauern sein Mittagessen in einem Styroporkühler packte, den er auf dem Boden seiner Kabine aufbewahren konnte. Bei einer anderen Gelegenheit bemerkte ich, wie ein Landwirt seine Trinkflaschen zwischen der Tür und dem Glas so fixierte, daß er die Lüftungsdüsen darauf lenken und sie somit kühl halten konnte. An einem anderen Ort bewahrte der Bauer seine Halbliterflasche im Ablagefach auf, wo man sie die ganze Zeit klappern hören konnte. Diese Beobachtungen haben mich von der Notwendigkeit einer integrierten Kühlbox in der Kabine überzeugt, in der sogar eine 1,5-Liter-Flasche untergebracht werden kann”, erinnert sich Kimmo.

Inspiration und Arbeit in der Freizeit

Als die noch unvollendete Konzeptkabine den Entscheidungsträgern bei Valtra vorgestellt wurde, entschloß man sich ein Projekt zu starten, um das Fahrerhaus für die Serienproduktion vorzubereiten. Zur gleichen Zeit begann die Arbeit nicht nur eine neue Kabine, sondern eine ganz neue Generation an Traktoren zu entwerfen. Dies inspirierte zu enormer Begeisterung und Engagement im gesamten Unternehmen, denn anstatt bestehende Produkte einfach zu aktualisieren, wollte man etwas völlig Neues schaffen.

„Wir haben uns vorgenommen, klar internationale Traktoren zu entwickeln, ohne unsere finnischen und  kandinavischen Wurzeln zu vernachlässigen. Wenn die alte TSerie wegen ihres großen Wendekreises kritisiert wurde, wollten wir einen Ersatz mit dem kleinsten Wendekreis der Welt entwickeln. Da wir zuvor noch kein Fenster  ür die Frontladerarbeiten in der Kabine hatten, haben wir uns entschlossen, das größte Dachfenster auf den Markt zu bringen. Anstatt Zeit mit bereits Vorhandenem zu verschwenden, haben wir uns darauf konzentriert etwas Neues zu schaffen und den bestmöglichen Traktor zu entwickeln. Ohne viel zu übertreiben kann man behaupten, daß von den alten Modellen lediglich das Lenkrad, das Vorwärts-Rückwärts-Shuttle und das Kabel für die Motorblockheizung übernommen wurden”, betont Kimmo Wihinen.

„Ausserdem ist es klar, daß die besten Produkte dann entstehen, wenn jeder im Team voll inspiriert ist und auch  usserhalb seiner Arbeitszeit bereit ist seinen Beitrag zu leisten. So hat Tuomas Nevaranta beispielsweise in seiner  reizeit das Konzept und die Bedienoberfläche für das SmartTouch-Armlehnen-Display entwickelt. Auch nachdem es zu einem „echten Projekt” wurde, war es nicht nur ein Software-Projekt für Software-Ingenieure oder ein Design-Projekt für Designer; Stattdessen wurde es von jedem im Team als ein Bedienoberflächenprojekt gesehen, das die gesamte Modellpalette abdeckte. Jeder packte dort an, wo er gebraucht wurde und niemand sagte auch nur einmal „Das ist nicht meine Aufgabe”.

The SmartTouch armrest is one of the new Valtra features that has gained the most international recognition. Most recently the SmartTouch armrest and user interface received one of the most prestigious design awards in the world, the iF Design award.
Die SmartTouch-Armlehne ist eine der neuen Valtra-Funktionen, die international am meisten Beachtung gefunden hat. Zuletzt erhielt die Armlehne und Bedienoberfläche von SmartTouch einen der renommiertesten Designpreise der Welt, den iF Design award.

Auszeichnungen sind eine schöne Belohnung

Während der Designphase dachte in der Konstruktion niemand an Auszeichnungen, sondern nur an unsere Endkunden. Die anschließenden Preise sind einfach eine sehr wohltuende Überraschung.

„Wir sind auf diese Anerkennungen sehr stolz, denn sie zeigen, daß auch andere sehen, daß wir gute Arbeit geleistet haben. Die mit Abstand beste Auszeichnung ist jedoch die große Stückzahl dieser neuen Traktoren, die ab Werk an unsere Kunden geliefert werden. Letztendlich sind sie diejenigen, die entscheiden, ob das Produkt gut ist oder nicht”, sagt Kimmo.

Obwohl das neue Fahrerhaus und die SmartTouch-Armlehne jetzt die Besten der Branche sind, ruht sich das Technikteam von Valtra aber nicht auf seinen Lorbeeren aus.

„Wir sind ständig auf der Suche nach weiteren Verbesserungen und entwickeln jeden Tag neue Ideen. Die Technologie schreitet schnell voran, die Bedürfnisse unserer Kunden und der Welt im Allgemeinen ändern sich ständig und unsere Mitbewerber tun ihr Bestes, um diese Lücke zu schließen. So wie es zehn Jahre gedauert hat, um  ie neue Kabine, Armlehne und Bedienoberfläche zu entwickeln, wird es noch weitere zehn Jahre dauern, bis wir die  deen, die wir heute haben, voll und ganz umsetzen können. Natürlich werden wir bis dahin aber laufend neue  nnovationen vorstellen!” verspricht Kimmo Wihinen.

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